
"Glasershaus" oder "Nöllhaus"
Zwei Namen. Zwei Adressen. Zwei Wohnungen. Zwei mal einmalig!
Bevor die Stadt mit dieser Sanierung begonnen hatte, konnte man von außen eine Besonderheit des Objektes sehen: Das Haus war längsgeteilt - und hatte noch dazu zwei Adressen. Während die linke Gebäudehälfte (Hauptstraße 2) seit Jahrzehnten unbewohnt war , war die rechte Gebäudehälfte erst wenige Jahre leergefallen. Es war sofort klar: Da muss wieder Leben rein!
Wir haben uns dazu entschlossen, dass Gebäude, welches in Teilen aus dem 18. Jahrhundert stammt und im Kern noch älter ist (bei Teilen des Kellers kann man sicherlich mindestens 700 bis 800 Jahre ansetzen), komplett zu sanieren und den Wohnraum neuen und bestehenden Mitbürgern auf der Suche nach Wohnraum zu günstigen Mieten zur Verfügung zu stellen. Klassischer sozialer Wohnungsbau in historischen Gemäuern.
Wer uns geholfen hat, dieses Projekt so zu finanzieren, dass 90 % der nicht durch Einnahmen gegenfinanzierten Kosten gedeckt sind und was das Projekt auch sonst zu etwas ganz besonderem macht, erfahrt ihr jetzt!
Projektsteckbrief
- Projekt: "Sanierung Hauptstr. 2 / Schulgasse 1"
- Beginn: 06/2023
- Projektende: Q1/2026
- Kosten: rund 1,2 Mio EUR
- Fördersatz: 90%
- Fördergeber: Städtebauförderung
- Programm "Leerstand nutzen - Lebensraum schaffen"
- Projektziele: Erhalt historischer Bausubstanz,
Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, Beseitigung von Leerstand
und Stärkung des öffentlichen Raumes - Architektur: Wiener+Wolff, 97753 Karlstadt
- Fachplaner: IG Wahler-Hüttner Würzburg und Dipl.-Ing. (FH) Arno Nüßlein
Ein Rundgang durchs Haus mit ersten Informationen
Begleitet uns durch dieses besondere Objekt und erfahrt, wie in historischen Gemäuern Wohnraum entsteht!
Neuigkeiten

Ein Blick hinter die Kulissen
Können Sie uns kurz das Bauprojekt vorstellen – worum geht es, und was macht es besonders?
Das Bauprojekt umfasste die umfassende Sanierung eines historisch geprägten Wohngebäudes im Sanierungsgebiet Altstadt Rieneck. Das zweigeschossige Haus an der Ecke Hauptstraße/Schulgasse vereinte ältere Fachwerkkonstruktionen mit späteren Ziegel- und Betonsteinergänzungen und stand zwar nicht unter Denkmalschutz, jedoch unter Ensembleschutz der Altstadt. Im Rahmen der Sanierung wurden die tragenden und gestaltprägenden Bauteile wie Fachwerk, Mauerwerk und der Dachstuhl instandgesetzt, ergänzt oder teilweise ersetzt. Das Dach erhielt eine neue Konstruktion sowie eine Eindeckung mit naturroten Tonziegeln. Zudem wurden sämtliche Fenster, Türen, Bodenbeläge sowie Teile der Innenputze und Decken erneuert, um heutigen technischen Anforderungen gerecht zu werden. So entsteht ein modern nutzbares Gebäude, das gleichzeitig die historische Struktur und den Charakter des Altstadt-Ensembles bewahrt. In Zukunft wird das Gebäude zwei separate Wohneinheiten auf den beiden Geschossen bieten.
Was war die größte Herausforderung bei diesem Projekt?
Die größte Herausforderung bestand darin, die historische Bausubstanz sorgfältig zu sanieren und gleichzeitig die heutigen technischen Anforderungen zu erfüllen. Die Mischung aus alten und neueren Bauteilen erforderte eine besonders präzise Planung sowie individuelle konstruktive Lösungen.
Welche Aspekte lagen Ihnen persönlich besonders am Herzen?
Uns lag besonders am Herzen, die historische Identität des Gebäudes zu bewahren und seine architektonischen Qualitäten sichtbar herauszuarbeiten. Gleichzeitig war es uns wichtig, eine zeitgemäße, sichere und funktionale Nutzung zu ermöglichen. Der respektvolle Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz, eine sorgfältige handwerkliche Ausführung sowie nachhaltige, langlebige Lösungen standen daher für uns im Mittelpunkt.
Wie lange hat die Planung und Umsetzung insgesamt gedauert?
- Befunduntersuchung 2022
- Planungsleistung 2023-Mitte 2024
- Bauphase Herbst 2024-Anfang 2026
Welche architektonische Idee steckt hinter dem Entwurf?
Die architektonische Idee des Entwurfs war es, zwei funktionale Wohnungen auf zwei Geschossen sinnvoll in die bestehende Gebäudegrundstruktur zu integrieren und den historischen Dachstuhl weiterhin zu erhalten.
Gibt es ein gestalterisches Leitmotiv oder eine Geschichte, die sich im Gebäude widerspiegelt?
Unser Architekturleitmotiv lautet „Lebensarchitektur“ auch diese ist in dem Gebäude zu finden. Da sich hier Geschichte und zeitgemäße Nutzung vereint.
Können Sie uns kurz das Bauprojekt vorstellen – worum geht es, und was macht es besonders?
Das Bauprojekt umfasste die umfassende Sanierung eines historisch geprägten Wohngebäudes im Sanierungsgebiet Altstadt Rieneck. Das zweigeschossige Haus an der Ecke Hauptstraße/Schulgasse vereinte ältere Fachwerkkonstruktionen mit späteren Ziegel- und Betonsteinergänzungen und stand zwar nicht unter Denkmalschutz, jedoch unter Ensembleschutz der Altstadt. Im Rahmen der Sanierung wurden die tragenden und gestaltprägenden Bauteile wie Fachwerk, Mauerwerk und der Dachstuhl instandgesetzt, ergänzt oder teilweise ersetzt. Das Dach erhielt eine neue Konstruktion sowie eine Eindeckung mit naturroten Tonziegeln. Zudem wurden sämtliche Fenster, Türen, Bodenbeläge sowie Teile der Innenputze und Decken erneuert, um heutigen technischen Anforderungen gerecht zu werden. So entsteht ein modern nutzbares Gebäude, das gleichzeitig die historische Struktur und den Charakter des Altstadt-Ensembles bewahrt. In Zukunft wird das Gebäude zwei separate Wohneinheiten auf den beiden Geschossen bieten.
Was war die größte Herausforderung bei diesem Projekt?
Die größte Herausforderung bestand darin, die historische Bausubstanz sorgfältig zu sanieren und gleichzeitig die heutigen technischen Anforderungen zu erfüllen. Die Mischung aus alten und neueren Bauteilen erforderte eine besonders präzise Planung sowie individuelle konstruktive Lösungen.
Welche Aspekte lagen Ihnen persönlich besonders am Herzen?
Uns lag besonders am Herzen, die historische Identität des Gebäudes zu bewahren und seine architektonischen Qualitäten sichtbar herauszuarbeiten. Gleichzeitig war es uns wichtig, eine zeitgemäße, sichere und funktionale Nutzung zu ermöglichen. Der respektvolle Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz, eine sorgfältige handwerkliche Ausführung sowie nachhaltige, langlebige Lösungen standen daher für uns im Mittelpunkt.
Wie lange hat die Planung und Umsetzung insgesamt gedauert?
- Befunduntersuchung 2022
- Planungsleistung 2023-Mitte 2024
- Bauphase Herbst 2024-Anfang 2026
Welche architektonische Idee steckt hinter dem Entwurf?
Die architektonische Idee des Entwurfs war es, zwei funktionale Wohnungen auf zwei Geschossen sinnvoll in die bestehende Gebäudegrundstruktur zu integrieren und den historischen Dachstuhl weiterhin zu erhalten.
Gibt es ein gestalterisches Leitmotiv oder eine Geschichte, die sich im Gebäude widerspiegelt?
Unser Architekturleitmotiv lautet „Lebensarchitektur“ auch diese ist in dem Gebäude zu finden. Da sich hier Geschichte und zeitgemäße Nutzung vereint.








